24 April 2020

AT&T und Intel in der Corona-Krise mit Licht und Schatten

Weniger Umsatz, höheres Ergebnis: So sieht das erste Quartal 2020 von AT&T aus. Den Jahresausblick kassiert der Medien- und Telekommunikationskonzern dennoch ein. Bei Intel gab es sogar bei Gewinn und Umsatz eine Steigerung im ersten Quartal, aber auch hier belastet der Blick in die Zukunft.
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Das Wichtigste zu AT&T und Intel vorab:

  • AT&T hofft auf neuen Streaming-Dienst
  • Intel hat ein Apple-Problem

Der US-Konzern AT&T blickt auf ein durchwachsenes erstes Quartal zurück und schaut aufgrund der Coronavirus-Pandemie verhalten voraus. Der Unterhaltungs- und Telekommunikationsriese verzeichnete nach eigenen Angaben zum Jahresstart einen Umsatzrückgang, konnte aber das Ergebnis steigern. Dennoch: Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde einkassiert. Wie AT&T mitteilte, hat die Unsicherheit im Zusammenhang mit den Eindämmungsmaßnahmen zur Corona-Krise das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen. Denn während das Telekommunikationsgeschäft in Zeiten von Homeoffice floriere, sorgten wegbrechende Werbeeinnahmen für Belastungen. Fehlende Sportveranstaltungen wie die NBA-Meisterschaft sind laut AT&T ein weiterer negativer Faktor.

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Im ersten Quartal wies der Konzern einen Erlösrückgang von 4,5 Prozent auf 42,8 Milliarden Dollar aus. Das operative Ergebnis legte dagegen um vier Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar zu. Hauptgrund seien vor allem Einsparungen gewesen. Einen Schub erwartet das Unternehmen Ende Mai: Dann startet mit HBO Max ein eigener Streamingdienst.

Intel blickt dagegen besorgt auf das derzeit laufende Quartal. Beim Umsatz wird mit 18,5 Milliarden Dollar und beim Gewinn mit 1,20 Dollar je Aktie gerechnet, womit die Gewinnprognosen unter dem Konsens der Analystenerwartungen liegen. Für das Gesamtjahr hat Intel wie zahlreiche andere Tech-Unternehmen die Prognose zurückgezogen. Die Corona-Krise fordert zusätzlichen Tribut: der Chiphersteller hat seine Aktienrückkäufe eingestellt und neue Schulden in Höhe von 8 Mrd. Dollar aufgenommen.

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Dabei war der Jahresauftakt mit einem stärker als erwarteten Zuwachs bei Umsatz und Gewinn gelungen. Das für Intel immer wichtiger werdende Datacenter-Geschäft konnte sogar um 43 Prozent zulegen, erwartet wurde eine Steigerung von 29 Prozent. Das immer noch größte Segment bei Intel ist das PC-Geschäft, das aber auch um 14 Prozent wachsen konnte. Doch in diesem Bereich ziehen dunkle Wolken auf. Apple will einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge eigene Prozessoren entwickeln. Sie sollen ab dem nächsten Jahr in einer Mac-Serie eingebaut werden und die Chips von Intel ersetzen.

 

 

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