13 Februar 2020

Airbus zuversichtlich – Tui hofft auf den Sommer

Airbus befindet sich derzeit im Aufwind. Das liegt an der eigenen Stärke und der Schwäche des Hauptkonkurrenten Boeing. Selbst der Ausbruch des neuartigen Coronavirus trübt die Zuversicht nicht. Dagegen ist der Reisekonzern Tui nach der Thomas-Cook-Pleite vorsichtig, sieht im Coronavirus aber keine Gefahr für das eigene Geschäft.
September
08
August
08
Januar
23
23.01.2020 | 11:30
Ölpreis ohne Kursimpulse
Januar
22
Januar
21
Januar
15
Januar
14
14.01.2020 | 11:30
Goldpreis legt eine Pause ein
Januar
10
Januar
09
Januar
03
03.01.2020 | 11:30
Jahresausblick 2020: Renten
Dezember
30
Januar
30
30.01.2020 | 11:30
Amazon und Facebook schwächeln
Februar
05
Februar
21
Februar
25
Februar
26
März
05
05.03.2020 | 11:30
Merck und Vonovia im Aufwind
März
12
März
13
März
20
März
25
April
01
April
03
April
07
April
14
April
16
16.04.2020 | 11:30
Gold glänzt weiter
April
21
April
23
Mai
15
Mai
20
Mai
26
26.05.2020 | 10:50
Ölpreis zieht kräftig an
Juni
02
Juni
05
Juni
09
Juni
12
12.06.2020 | 13:35
Goldpreis mit Comeback
Juni
23

Das Wichtigste zu Airbus und Tui vorab:

  • Airbus rechnet mit stabilen Auftragseingängen
  • Tui verzeichnet ein deutliches Buchungsplus

Die Coronavirus-Epidemie hat bisher weltweit mehr als 1000 Todesopfer gefordert, das Gros davon in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Der Ausbruch des neuartigen Virus wirkt sich mittlerweile auch auf die Wirtschaft aus. Produktionsanlagen ruhen und sind vorübergehend geschlossen. Genau dies scheint den europäischen Flugzeugbauer Airbus darin zu bestärken an seinen mittel- und langfristigen Prognosen festzuhalten.

Auf die Order habe die Epidemie kaum Auswirkungen, sagte der Marketingchef des Boeing-Konkurrenten, Francois Caudron, auf der Luftfahrtmesse in Singapur: "Wenn man ein Flugzeug bestellt, ist das nicht für die nächsten sechs Monate. Es ist für die nächsten 20 Jahre."

Entsprechend zuversichtlich zeigte sich Caudron. Er gab an, dass Airbus in den nächsten zehn Jahren mehr als 1000 Maschinen der Langstreckenversion XLR des Erfolgsmodells A321 verkaufen wolle. Den Angaben zufolge beinhalten seine Prognosen sowohl Neu- als auch Umbestellungen. 450 Bestellungen für den A321XLR liegen demnach bereits vor, vor allem aus Asien. Dennoch musste Airbus für das vergangene Jahr einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro vermelden. Der Grund für diesen Fehlbetrag sei besonders durch Strafzahlungen in Höhe von 3,6 Mrd. Euro zustande gekommen. Airbus hatte aufgrund von Bestechungs- und Manipulationsvorwürfen in den USA, Frankreich und Großbritannien zugestimmt, diesen Betrag als Entschädigung zu zahlen.

Hier finden Sie Produkte auf
Airbus SE Boeing

 

Das deutsche Reiseunternehmen Tui könnte von der Pleite des britischen Wettbewerbers Thomas Cook profitieren. Der Coronavirus stelle dem Unternehmen zufolge derzeit kein großes Problem dar, weil Tui in China wenig engagiert sei. In Großbritannien dagegen stiegen die Buchungen zu Jahresbeginn laut Unternehmensangaben kräftig an. Die Reisebuchungen für die Wintersaison lägen insgesamt drei Prozent über dem Vorjahr und für den Sommer stehe bisher sogar ein Plus von 14 Prozent in den Büchern.

Probleme könnten jedoch die Folgen des Boeing 737-Max-Flugverbots bereiten. Entsprechend vorsichtig fällt die Ergebnisprognose des Konzerns für das laufende Bilanzjahr 2019/2020 aus. Für das Geschäftsjahr rechnet Tui mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werden 0,85 Milliarden bis 1,05 Milliarden Euro erwartet. Im vorigen Geschäftsjahr lag der Wert bei 0,89 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Quartal entstand allerdings ein operativer Verlust von 147 Millionen Euro, fast 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Verluste im Winter seien saisontypisch zu relativieren. Laut Tui fallen durch den Ausfall der 737 Max-Flieger Belastungen von 220 bis 245 Millionen Euro an. Allerdings beteiligt sich Boeing mit Ausgleichszahlungen, sodass ein Teil des Aufwands wieder ausgeglichen werde.

Hier finden Sie Produkte auf
TUI

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Basisinformationsblatt

Die Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Prospekthinweis

Die Wertpapierprospekte sowie die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen bzw. Nachträge für alle in dieser Publikation besprochenen Wertpapiere erhalten Sie über die Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Lizenzhinweis

"DAX®", "TecDAX®","MDAX®", "VDAX®", "SDAX®", "DivDAX®", "ÖkoDAX®", "Entry Standard Index", "X-DAX®" und "GEX®" sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG. Diese Finanzinstrumente werden von der Deutsche Börse AG nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder auf eine andere Art und Weise unterstützt. Der EURO STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX 50® ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der STOXX® 600-Performanceindex sowie die entsprechenden Supersector Indizes des STOXX® 600-Performanceindex sind geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.
Der EURO STOXX 50® DVP ist geistiges Eigentum der STOXX Limited. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX gefördert, herausgegeben, verkauft, empfohlen oder beworben.