26 August 2020

Aroundtown verdaut schwieriges erstes Halbjahr – Deutsche Telekom rückt Online-Gamer in den Fokus

Unter der Corona-Krise hat Aroundtown sehr gelitten, vor allem das Hotelgeschäft hat den Immobilienkonzern hart getroffen. Dagegen will die Deutsche Telekom am Boom der Onlinespiele in Zeiten der Corona-Krise partizipieren. Das DAX-Unternehmen startet eine eigene Gaming-Plattform, bei der User Onlinespiele direkt aus der Cloud auf PC oder Smartphones streamen können.
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Das Wichtigste zur Aroundtown und Deutsche Telekom vorab:

  • Aroundtown strebt trotz Corona-Krise einen Anstieg des operativen Gewinns an
  • Deutsche Telekom startet erfolgreich mit Gaming-Plattform

Vonovia und Deutsche Wohnen gehören zu den drei besten Aktien im DAX. Dagegen hinkt die Performance von Aroundtown hinterher, da es die Coronavirus-Pandemie stärker zu spüren bekommt. Im ersten Halbjahr stiegen die Mieteinnahmen zwar um 40 Prozent, allerdings vor allem wegen der Berücksichtigung der Miteinnahmen von TLG Immobilien, die Mitte Februar nach der Übernahme konsolidiert wurden. Das Betriebsergebnis FFO, also der operative Gewinn, stieg im Halbjahr um 30 Prozent. Beides kräftige Steigerungen, allerdings belastete das Hotelgeschäft, das rund ein Viertel des Immobilienportfolios ausmacht.

Aufgrund der Corona-Krise waren viele Hotels nicht ausgebucht und die Sicherheitsvorkehrungen für Hotels haben Kosten verursacht, sodass dieser Bereich kräftige Einbußen hinnehmen musste. Die anhaltende Unsicherheit im Hotelgewerbe hat Aroundtown veranlasst, Rückstellungen in Höhe von 35 Millionen Euro zu bilden. Dennoch blickt der Konzern wieder zuversichtlicher in die Zukunft und rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des operativen Gewinns.

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Während der Coronavirus-Pandemie liegen Heimarbeit und Homeschooling im Trend. Auch Onlinespiele erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Deutsche Telekom reagiert und geht mit einer eigenen Spielplattform an den Start - in der Cloud. Wie das DAX-Unternehmen mitteilte, ist die Cloudspieleplattform "MagentaGaming" in Betrieb gegangen. Der Clou daran: Server in der Cloud würden die Games direkt auf die Endgeräte der User streamen. Das funktioniere sowohl bei Windows-PCs als auch bei Macs oder Android-Geräten wie Smartphones und Tablets.

Die Deutsche Telekom, Deutschlands Branchenprimus, rechnet mit einem Erfolg der neuen Gaming-Plattform: Das Unternehmen verweist auf eine Beta-Testversion von "MagentaGaming". Diese habe bereits mehr als 20.000 Nutzer gezählt, hieß es von Seiten des Konzerns.

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