28 Februar 2020

BASF fürchtet Coronavirus - Münchener Rück mit satter Gewinnsteigerung

Die beiden deutschen Top-Unternehmen aus der Chemie- und Rückversicherungsbranche heben ihre Dividende deutlich an. Doch während BASF die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie spürt, blickt die Münchener Rück zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.
August
11
Juli
23
Juli
14
14.07.2020 | 12:30
Gold und Silber gefragt
Juli
10
Juli
03
03.07.2020 | 10:50
Ölpreis auf dem Vormarsch
Juli
02

Das Wichtigste zu BASF und Münchener Rück vorab:

  • BASF befürchtet anhaltende Belastungen durch den Coronavirus
  • Münchener Rück rechnet trotz gestiegener Schäden mit Gewinnsteigerung 2020

Die Folgen der Coronavirus-Epidemie bekommen deutsche Exportunternehmen immer stärker zu spüren. Eine Umfrage der europäischen Handelskammer in China unter ihren Mitgliedern hat ergeben, dass 90 Prozent von ihnen unter schweren Auswirkungen durch das Virus leiden. Rund 25 Prozent der Unternehmen rechnet mit Umsatzeinbrüchen von 20 Prozent und mehr.

Der weltweit größte Chemiekonzern BASF hat bei der Vorstellung seiner jüngsten Unternehmensergebnisse auch Befürchtungen geäußert, dass der schwache Jahresauftakt in China durch die Ausbreitung des Coronaviruses im Jahresverlauf nicht ausgeglichen werden könnte. Der Konzern rechnet in diesem Jahr mit einem leichten Umsatzanstieg von rund 59 auf 60 bis 63 Mrd. Euro. Der operative Gewinn 2019 wird zwischen 4,2 und 4,8 Mrd. Euro erwartet, Analysten (Reuters) hatten bisher im Schnitt mit 5,17 Mrd. Euro gerechnet.

2019 erzielte BASF einen operativen Gewinn von 4,5 Mrd. Euro, was einem Gewinnrückgang von fast 30 Prozent entsprach. Der Umsatz sank dagegen nur um 1,5 Prozent. Die schwächelnde Automobilwirtschaft und die immer wiederkehrenden Handelskonflikte hatten das Chemieunternehmen im gesamten Vorjahr belastet. Dennoch will BASF seine Dividende um 10 Cent auf 3,30 Euro erhöhen.

Hier finden Sie Produkte auf
BASF

 

Auch der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück erhöht seine Dividende deutlich, von 9,25 auf 9,80 Euro. Grund für diese Erhöhung war ein satter Nettogewinn. Er stieg um 400 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Münchener Rück mit einem Nettogewinn von 2,5 Milliarden gerechnet. Der Rückversicherer sei auf einem guten Weg, erklärte der Vorstandschef Joachim Wenning.

Ein Malus war allerdings die gestiegene Schaden-Kosten-Quote, die sogar durch den Anstieg auf 101 Prozent operativ Verluste geschrieben hatte. Vor allem die Wirbelstürme über Japan verursachten Kosten von mehr als einer Milliarde Euro. Wenning gab als Ziel für dieses Jahr einen Gewinn von 2,8 Milliarden Euro an, weil die Preisverhandlungen mit den Versicherern in Europa und den USA im Januar gut gelaufen seien. Die Aufträge kletterten um mehr als vier Prozent und die Preise der Rückversicherungen stiegen im Durchschnitt um 1,2 Prozent. Im Laufe der Woche hatte die Münchener Rück bereits ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von mehr als einer Mrd. Euro beschlossen.

Hier finden Sie Produkte auf
Münchener Rück

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.