06 August 2020

BMW fährt Verluste ein - Coronavirus-Pandemie schadet Allianz-Gewinn

Für BMW kommt es wie angekündigt: Im zweiten Quartal fährt der Münchener Premiumautobauer in die roten Zahlen. Vor allem die Geschäfte der Autosparte sorgen dafür. Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Geschäfte der Allianz aus. Höhere Schäden infolge der Pandemie schlagen sich auf der Ergebnisseite negativ nieder.
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Das Wichtigste zu BMW und Allianz vorab:

  • BMW mit vorsichtiger Zuversicht
  • Allianz ohne Jahresprognose

Der deutsche Autobauer BMW hat wie bereits angekündigt im abgelaufenen Quartal rote Zahlen geschrieben. Ausschlaggebend dafür waren dem Unternehmen zufolge die negativen Begleitumstände der Coronavirus-Pandemie. So hatten in Europa und Amerika Produktions- und Verkaufsstopps zu deutlichen Geschäftseinbrüchen geführt.

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Laut BMW stand im zweiten Quartal unterm Strich ein Minus von 300 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte der Münchener DAX®-Konzern noch einen Gewinn von 1,48 Milliarden Euro ausgewiesen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 666 Millionen Euro. Den Erlös bezifferte der Mercedes- und Audi-Konkurrent den Angaben zufolge mit 19,97 Milliarden Euro. Das ist rund ein Fünftel weniger als vor Jahresfrist. BMW-Chef Oliver Zipse sprach mit Blick auf die weitere Jahresentwicklung von "vorsichtiger Zuversicht".

Die Allianz sieht sich mit höheren Schäden infolge der Coronavirus-Pandemie konfrontiert. Der Gewinn im abgelaufenen Quartal ist den Angaben zufolge dadurch eingebrochen.

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Der Versicherungskonzern wies für das zweite Quartal einen Rückgang des operativen Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von fast einem Fünftel auf 2,6 Milliarden Euro aus. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen (Reuters) hatten etwa bei 2,4 Milliarden Euro gelegen. Unterm Strich stand ein Gewinneinbruch von 28,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Je Aktie belief sich das Ergebnis des zweiten Quartals auf 3,71 Euro.

Allein im Schaden-Unfall-Geschäft sank der operative Gewinn um 17,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. "Die Auswirkung von Covid-19 auf den Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung war im zweiten Quartal 2020 ausgeprägter, aber unser Geschäft hat sich hinsichtlich des Umsatzwachstums als belastbar erwiesen", sagte Allianz-Finanzvorstand Giulio Terzariol. Eine konkrete Prognose für 2020 wagte der Konzern nicht.

 

 

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