06 März 2020

Continental mit Verlust – Bei Henkel bricht der Gewinn ein

Überraschende Entwicklung bei Continental: Der Autozulieferer fährt in die roten Zahlen, will den Aktionären aber eine Dividende zahlen. Während Continental seine Dividende deutlich kürzt, plant der ebenfalls schwächelnde Konsumgüterhersteller Henkel seine Ausschüttung konstant zu lassen.
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Das Wichtigste zu Continental und Henkel vorab:

  • Continental erwartet einen Produktionsrückgang bei Pkws
  • Bei Henkel schwächelt die bedeutende Klebstoffsparte

Der Reifenhersteller und Automobildienstleister warnte bei der Präsentation seiner jüngsten Unternehmensergebnisse vor einem schwierigen Jahr. Dabei war das vergangene schon sehr schwach. Die Umbaukosten haben Continental 2019 einen Nettoverlust von 1,2 Milliarden Euro beschert. Das ist das schlechteste Ergebnis seit 10 Jahren. Die operative Rendite ging von 9,3 auf 7,4 Prozent zurück. In diesem Jahr soll es einen weiteren Einschnitt geben: Continental kalkuliert nur noch mit 5,5 bis 6,5 Prozent Rendite. Der Umsatz lag 2019 in etwa auf dem Vorjahresniveau bei 44,5 Milliarden Euro. Dennoch zahlt Continental eine Dividende in Höhe von 4 Euro pro Aktie, 75 Cent weniger als im Vorjahr.

Continental sieht sich aufgrund der Automobilkrise gezwungen, weiter zu sparen. Das Umfeld sei herausfordernd, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer. Neben der Coronavirus-Epidemie sorgen auch der schwelende Handelskonflikt und die strengeren Abgasvorschriften in Europa für Belastungen. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2020 etwa zwei bis fünf Prozent weniger Fahrzeuge hergestellt werden. Continental will die Kosten weiter senken. Daher wurden bereits Werke geschlossen. Ab 2023 sollen die jährlichen Bruttokosten um 500 Millionen Euro sinken. Bis Ende 2023 stehen weltweit 15.000 Stellen zur Disposition, ein Drittel davon hierzulande.

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Auch beim DAX®-Mitglied Henkel kriselt es. Besonders die Schwierigkeiten in der Klebstoffsparte sowie im Kosmetikgeschäft haben die Ergebnisse belastet. Der bereinigte operative Gewinn sank um 7,9 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der Umsatz konnte im vergangenen Jahr nur leicht um 1,1 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zulegen. Daher will Henkel seinen Aktionären nach dem Gewinnrückgang 2019 keine höhere Dividende zahlen. Für das abgelaufene Jahr soll eine konstante Ausschüttung je Vorzugsaktie von 1,85 Euro gezahlt werden. 

Die Prognosen für das laufende Jahr sind ernüchternd. Hinsichtlich der industriellen Nachfrage in der größten Unternehmenssparte, dem Klebstoffgeschäft, bestehen Unsicherheiten. Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Situation noch verschärft. Daher geht der Konzern davon aus, dass sich der Gewinn im laufenden Jahr um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentwert abschwächen wird. Die bereinigte Umsatzrendite soll sich um 1% auf 15 Prozent reduzieren.

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