14 Januar 2020

Goldpreis legt eine Pause ein

Der Goldpreis startet schwach in die neue Woche und fällt auf das niedrigste Niveau seit Jahresbeginn. Die steigenden Aktienmärkte setzen dem Edelmetall zu. Palladium steigt dagegen weiter und notiert am Rekordhoch.
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Das Wichtigste zu Gold vorab:

  • Risikoneigung hat zugenommen und stoppt den Aufwärtstrend bei Gold vorerst
  • Geldpolitik bleibt expansiv und stützt das Edelmetall

Das Sentiment hat sich nach dem jüngsten militärischen Konflikt zwischen dem Iran und den USA beruhigt. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern sind zumindest vorläufig zum Erliegen gekommen. Zum positiveren Umfeld tragen auch die USA und China bei, die diese Woche vor der Unterzeichnung eines Teilhandelsabkommens stehen.

Daher ist Gold als sicherer Hafen und Krisenwährung derzeit nicht gefragt. Anleger sind wieder bereit, Risiken einzugehen und kaufen Aktien. Die großen US-Indizes sind auf einem Rekordhoch oder liegen nah an dieser Marke. Gleichzeitig hat sich auch der US-Dollar wieder erholt, was tendenziell den Goldpreis belastet. Ein stärkerer Greenback wird oft als negativ für Gold und andere Rohstoffe angesehen, weil diese für die zahlreichen Investoren aus anderen Währungsräumen teurer werden.

 

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Der Goldpreis hatte zuletzt trotz der jüngsten Konsolidierung mit rund 1.600 Dollar das höchste Niveau seit Anfang 2013 erreicht. Gestützt wird das Edelmetall durch die EZB und die US-Notenbank Fed, die ihre expansive Geldpolitik 2020 beibehalten wollen. Niedrige oder sinkende Zinsen stützen tendenziell den Goldpreis, da das Edelmetall keine Zinserträge erwirtschaftet und der Ertragsnachteil bei sinkenden Zinsen geringer wird.

 

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Gold

 

Während der Goldpreis noch deutlich von seinem Rekordniveau entfernt ist, klettert Palladium von einem Rekord zum nächsten und liegt bei knapp 2.100 Dollar etwas unterhalb des Rekordstands. Das Edelmetall wird besonders für Autokatalysatoren in Benzinmotoren eingesetzt. Die strengeren Abgasnormen in vielen Ländern sorgen für eine steigende Nachfrage nach Palladium, das nun mit einem größeren Anteil in den Katalysatoren verbaut wird.

 

 

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