17 April 2020

Kursfantasie bei Activision Blizzard und Electronic Arts

Die Aktienkurse der Spieleanbieter Activision Blizzard und Electronic Arts sind in der Corona-Krise eingebrochen. Doch die Titel erholen sich schnell und kletterten sogar auf neue Jahreshöchststände. Sie könnten also ein Gewinner der Pandemie-Einschränkungen sein.
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Das Wichtigste zu Activision Blizzard und Electronic Arts vorab:

  • Activision Blizzard wird von Analysten hochgestuft
  • Electronic Arts erzielt mit digitalen Zusatzangeboten hohen Umsatzanteil

Der Spieleentwickler Activision Blizzard („Call of Duty“) gehört an der Börse zu den Gewinnern der Corona-Krise: Der Aktienkurs hat die Delle nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie bereits wettgemacht und stellt damit auch die Entwicklung des Tech-Leitindex Nasdaq Composite in den Schatten. Das neue Jahreshoch bei rund 68 Dollar bedeutet gleichzeitig ein Plus von knapp 30 Prozent seit dem Kurstief im März, das Jahresplus beträgt ca. 14,5 Prozent.

Derzeit haben viele Länder Ausgangsbeschränkungen und sogar Ausgangssperren verhängt. Die Schulen sind vielerorts geschlossen. Das wiederum dürfte neben den Onlinehändlern und Streamingdiensten auch Computerspieleentwicklern zugute kommen. Anfang Mai veröffentlicht Activision Blizzard Zahlen für die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal.

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Activision Blizzard

 

Die soziale Isolation, die mit der Coronavirus-Pandemie in vielen Ländern einhergeht, hat auch die Aktie von Electronic Arts beflügelt. Sie stieg ebenfalls um knapp 30 Prozent seit dem Tief und legte seit Jahresbeginn damit um 10 Prozent zu. 

Electronic Arts (Fifa, Battlefield) sieht sich aber nicht nur durch die Corona-Krise auf einem guten Weg. Das Geschäftsjahr, das im März endete, soll einen Gewinn von 2,9 Mrd. Dollar abwerfen, bei einem Umsatz von knapp 5,5 Mrd. Dollar. Vor allem die kostenpflichtigen Zusatzangebote, die sich Spieler während eines Spiels kaufen können, sind ein großer Wachstumstreiber. Sie machen fast 70 Prozent des Umsatzes aus.

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Electronic Arts Inc.

 

Doch hier gab es zuletzt einen Dämpfer von der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Videospiele. Nun sind die Spieleanbieter verpflichtet die digitalen kostenpflichtigen Zusatzangebote auf der Packung zu kennzeichnen und nicht erst während eines Spiels bekannt zu geben. So können Kostenfallen umgangen und einige User künftig abgeschreckt werden.

 

 

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