15 September 2020

Nvidia und Metro - Chip- und Handelsbranche sortieren sich neu

Der für seine Grafikkarten bekannte US-Konzern Nvidia steigt komplett beim britischen Chip-Designer Arm ein. Er übernimmt für 40 Mrd. Dollar eines der wichtigsten Unternehmen der Smartphone-Industrie vom japanischen Softbank-Konzern. Metro ist an der Börse notiert, auch dort soll es Änderungen geben. Ein großer Anteilseigner will seinen Anteil erhöhen, um mehr Flexibilität zu bekommen.
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Das Wichtigste zu Nvidia und Metro vorab:

  • Nvidia stärkt seine Position auf dem Chip-Markt
  • Eigentumsverhältnisse bei Metro sollen neu sortiert werden

Der Deal, vorbehaltlich der Zustimmung von Wettbewerbshütern in den USA, der Europäischen Union, China und Großbritannien, sieht vor, dass Nvidia alle Anteile von Arm gegen einen Mix aus Bargeld und Aktien erwirbt. Dadurch erhalte Softbank und sein Vision Fund einen Anteil an Nvidia zwischen 6,7 und 8,1 Prozent.

Sollten die Kartellbehörden zustimmen – die Unternehmen rechnen innerhalb von 18 Monaten damit – dann erhält der japanische Konzern Nvidia-Aktien im Wert von 21,5 Mrd. Dollar sowie 12 Mrd. Dollar in bar. Werden bestimmte Ergebnisziele erreicht, so kann Softbank zu einem späteren Zeitpunkt weitere fünf Mrd. Dollar in bar oder Aktien bekommen. Nvidia begibt zudem an die Arm-Belegschaft Aktien im Wert von 1,5 Mrd. Dollar.

Wie es nach der Veräußerung konkret bei Arm weitergehen wird, ist derzeit unklar. Dem Vernehmen nach soll der Unternehmenssitz weiterhin in Großbritannien und das Lizenzmodell der Briten bestehen bleiben. Arms Grund-Architektur der Chips wird in praktisch allen Smartphones und den weitaus meisten Tablet-Computern verwendet.

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Der Kampf um den Handelskonzern Metro geht weiter. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky möchte weitere Anteile erwerben und hat über die von ihm kontrollierte EP Global Commerce GmbH (EPGC) am Sonntagabend in Grünwald bei München ein neues freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot abgegeben. Den Anteilseignern solle voraussichtlich 8,48 Euro je Stammaktie sowie rund 8,87 Euro je Vorzugsaktie angeboten werden. Ziel sei es, flexibler handeln zu können, ohne ein Pflichtangebot abzugeben. Auch werde es keine Mindestannahmeschwelle geben.

Der Milliardär möchte seinen bisherigen Anteil an Metro, der zuletzt knapp 30 Prozent betrug, über diese Marke heben. EP Global Commerce gehe nicht davon aus, nach dem Vollzug des Übernahmeangebots mehr als 50 Prozent der Stimmrechte zu halten. Die Gesellschaft hatte zunächst versucht ein komplettes Übernahmeangebot zu machen. Bei Metro war im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 der Umsatz um 17,5 Prozent zurückgegangen. Der bereinigte operative Gewinn ohne Transformationskosten und Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen lag im 3. Quartal 2019/20 bei 175 Mio. Euro nach 373 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres.

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