20 August 2020

Nvidia will im Chipdesign zukaufen – Sanofi expandiert bereits

Die Spekulationen laufen: Schnappt sich Nvidia Arm Holdings? Softbank prüft für den 2016 übernommenen Chipdesigner einen Verkauf oder einen Börsengang. Die jüngsten Quartalszahlen bestärken Nvidia. Der französische Pharmakonzern Sanofi hat bereits zugeschlagen und sichert sich das US-Unternehmen Principia Biopharma, einen Spezialisten für Autoimmunkrankheiten.
September
29
September
22
September
17
September
11
11.09.2020 | 12:30
Ölpreis gerät unter Druck
September
10
September
08
September
03
August
27

Das Wichtigste zur Nvidia und Sanofi vorab:

  • Nvidia setzt auf neue Chipgeneration
  • Sanofi will durch Zukauf weiterwachsen

Der Grafikchip-Spezialist Nvidia will in der Corona-Krise durch Zukäufe sein Geschäft ausbauen und auf eine breitere Basis stellen. Medienberichten zufolge soll der US-Konzern an einer Übernahme des britischen Chipdesigners Arm Holdings interessiert sein. Arm gehört derzeit dem japanischen Tech-Investor Softbank.

Hier finden Sie Produkte auf
NVIDIA

 

Den Angaben zufolge liefen die Gespräche bereits. Insidern zufolge könnte der Deal Softbank mehr als 32 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Das war die Summe, die die Japaner 2016 auf den Tisch legten, als sie sich Arm Holdings einverleibt hatten. Softbank soll neben dem Verkauf auch einen Börsengang von Arm geprüft haben. Laut Marktexperten hätte Arm dabei eine Bewertung von mehr als 40 Milliarden Dollar winken können.

Der mögliche Zukauf birgt für Nvidia geschäftliche Chancen. Erst kürzlich hatte Apple angekündigt, keine Intel-Prozessoren in seinen Macs mehr zu verbauen. Sattdessen will der US-Technologieriese auf intern entworfene Arm-basierte Chips zurückgreifen. Nvidia kann seine, wie die jüngsten Quartalsergebnisse zeigen, ohnehin schon bedeutende Marktposition damit weiter ausbauen.

Sowohl die Gewinn- als auch die Umsatzzuwächse fielen besser aus, als Analysten (FactSet) erwartet hatten. Zum ersten Mal in der Historie des Unternehmens haben die Umsätze aus dem Geschäft mit Renchenzentren diejenigen im Kerngeschäft, dem Spielesektor, übertroffen. Nvidia hat zuletzt aber eine neue Chipgeneration für Spielkonsolen vorgestellt, die das Wachstum in dem Bereich laut Unternehmensangaben wieder ankurbeln soll.

Der Pharmakonzern Sanofi will ebenfalls Bereiche stärken und daher das US-Unternehmen Principia Biopharma übernehmen. In der Vergangenheit haben die beiden Unternehmen bereits oft und eng zusammengearbeitet. Sanofi lässt sich das US-Unternehmen eigenen Angaben zufolge 3,68 Milliarden Dollar kosten. Die zuständigen Gremien beider Unternehmen hätten dem Deal bereits zugestimmt. Mit dem Abschluss werde im vierten Quartal gerechnet.

Hier finden Sie Produkte auf
Sanofi

 

Sanofi bietet demnach 100 Dollar pro Principia-Aktie. Der Preisaufschlag liegt damit bei verhältnismäßig geringen zehn Prozent. Allerdings hatte der Kurs bereits seit Juli stark angezogen. Damals waren Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Sanofi laut geworden. Das Plus belief sich seitdem auf rund ein Fünftel.

Principia Biopharma gilt als Spezialist für Autoimmunkrankheiten. Das Unternehmen hat unter anderem einen Hemmstoff zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) in seiner Pipeline, auf den sich Sanofi durch eine Übernahme den Zugriff sichern kann. Darunter fallen auch weitere Wirkstoffe des US-Unternehmens.

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.