23 Januar 2020

Ölpreis ohne Kursimpulse

In Davos treffen sich alljährlich die Elite aus Wirtschaft und Finanzen. In diesem Jahr ist die Klimakrise ein wichtiges Thema, doch auch die Themen der Vorjahre wie Handelskonflikte, Schulden und Notenbanken stehen im Fokus.
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11.09.2020 | 12:30
Ölpreis gerät unter Druck
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Das Wichtigste zum Ölpreis vorab:

  • Hohes Ölangebot belastet Ölpreis
  • Schieferölproduktion in den USA wird effizienter

Im Mittelpunkt beim Weltwirtschaftsforum in Davos stehen Themen rund um die Entwicklung der Wirtschaft. Ziel dieses Zusammenkommens ist die Beseitigung der globalen ökonomischen Disparitäten. Ökonomen blicken dabei verhalten optimistisch in die Zukunft. Der IWF etwa rechnet global gesehen mit einem etwas stärkeren Wachstum im Jahr 2020. In seinem aktuellen Weltwirtschaftsausblick erwartet das Institut ein globales Wachstum von 3,3 Prozent im Jahr 2020 sowie 3,4 Prozent im Jahr 2021. Damit ist der IWF optimistischer als andere Experten. „Wir sehen ein gemäßigt beschleunigtes Wachstum", sagte IWF-Direktorin Georgieva. „Aber wir haben noch keinen Wendepunkt erreicht.“ Eine Delle habe man im vergangenen Jahr gesehen.

Die positive Prognose begründet der IWF mit all jenen Themen, die Anleger zuletzt beschäftigt hatten. Im Handelskonflikt zwischen China und den USA sieht man eine Entspannung, die Geldpolitik bleibt locker und ein „harter Brexit“ scheint vom Tisch. Auf der Risikoseite bereiten zahlreiche Schwellenländer mit aufflammenden politischen Protesten Sorgen. Dies könne auch zulasten der Wirtschaft gehen. Geopolitisch erwartet der IWF, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran nicht weiter eskaliert.

Der moderate Weltwirtschaftsausblick stützt den Ölpreis, die Impulse fehlen allerdings. Das liegt auch an einer hohen globalen Ölförderung, die Druck auf den Ölpreis ausübt. Die OPEC und Russland haben zwar ihre Produktionskürzungen erfolgreich umgesetzt, doch die USA produzieren mit ihrer Schieferölproduktion auf Rekordniveau. Die Internationale Energiebehörde (IEA) rechnet vor, dass die Nicht-OPEC-Förderung bei mehr als zwei Millionen Barrel am Tag liegt und damit inzwischen ein im historischen Vergleich hohes Niveau erreicht hat. Hierzu tragen vor allem die USA bei. In ihrem Drilling Produktivitätsreport geht die amerikanische Energiebehörde von weiteren Effizienzsteigerung bei der Schieferölgewinnung aus.

 

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