13 Mai 2020

Sixt und 1&1 Drillisch hoffen auf das zweite Halbjahr

Die Corona-Krise hat auch beim Autovermieter Sixt für einen satten Nachfrageausfall gesorgt. Dagegen konnte 1&1 Drillisch vom veränderten Nutzungsverhalten der Kunden in der Corona-Pandemie profitieren. Die Aktienkurse beider SDAX®-Werte liegen seit Jahresbeginn aber im Minus.
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Das Wichtigste zur Sixt und 1&1 Drillisch vorab:

  • Sixt mit Quartalsverlust
  • 1&1 Drillisch rechnet mit weiterem Kundenwachstum

Im ersten Quartal wirkt sich die Coronavirus-Pandemie erheblich auf das Geschäft der Autovermietung Sixt aus. Im ersten Quartal 2020 fiel der Umsatz um mehr als drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Einen Verlust konnte das Unternehmen jedoch nicht verhindern. Vor Steuern beläuft er sich auf 5,1 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 40 Mio. Euro erwirtschaftet werden.

Im Jahresverlauf erwartet Sixt jedoch eine Belebung des Geschäfts. Ab dem dritten Quartal soll diese laut Unternehmensangaben einsetzen. Eine Jahresprognose gab der Konzern dennoch nicht ab. Die Geschäftsentwicklung werde von den Lockerungen im Reiseverkehr abhängen. Anleger bleiben zurückhaltend. Seit Jahresbeginn hat das Papier des Autovermieters rund 35 Prozent an Wert verloren. Zuletzt stabilisierte sich der Titel allerdings bei knapp 60 Euro.

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Besser schlägt sich die Aktie von 1&1 Drillisch im aktuellen Umfeld. Die Aktie hat knapp 8 Prozent seit Jahresbeginn verloren. Zuletzt ging es aber mit dem Papier ebenfalls aufwärts, genau wie beim Kundenwachstum. Der Mobilfunkanbieter profitierte dabei vom geänderten Nutzungsverhalten in der Corona-Krise. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um mehr als vier Prozent nach oben und auch für das gesamte Jahr wird mit weiterem Kundenwachstum gerechnet.

Der operative Gewinn fiel im ersten Quartal dagegen leicht um 2,6 Prozent. Der Umsatz und der operative Gewinn werden für 2020 insgesamt aber auf Vorjahresniveau erwartet. Allerdings sei diese Prognose mit Unsicherheiten behaftet, da die Auswirkungen der Corona-Krise nicht vollständig eingeschätzt werden können. Belastend wirken zudem die Kosten für den Aufbau des neuen Mobilfunknetzes 5G.

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