Das amerikanische Unternehmen Worthington Steel hat angekündigt, den deutschen Stahl- und Metallverarbeiter Klöckner & Co übernehmen zu wollen. Beide Firmen haben sich auf die Übernahme geeinigt, wie Klöckner am Donnerstag bestätigte. Worthington bietet allen Aktionären im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 11,00 Euro pro Klöckner-Aktie, wobei eine Mindestannahmequote von 65 % vorgesehen ist. Der Gesamtwert der Transaktion liegt bei rund 2,1 Milliarden Euro.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat von Klöckner empfehlen den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Laut CEO Guido Kerkhoff wird die Zusammenarbeit mit Worthington Steel Klöckner dabei unterstützen, sich noch stärker auf hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu konzentrieren. Kerkhoff bezeichnet Worthington Steel als den idealen Partner, um den langfristigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Klöckner zu sichern.
Bereits im vergangenen Dezember kündigte das Düsseldorfer Unternehmen Fusionsgespräche an, woraufhin die Aktie um rund 42 Prozent auf 8,61 Euro kletterte. Das nun vorgelegte Angebot von 11,00 Euro je Aktie trieb den Kurs am Freitagmorgen um weitere 28 Prozent nach oben. Damit glich sich der Kurs dem Übernahmepreis an und lag deutlich über dem letzten Xetra-Handelsschluss vom Donnerstag.
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