Die Mercedes-Benz Group AG hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 30,7 Milliarden Euro erzielt und damit weniger als im Vorjahreszeitraum mit 32,1 Milliarden Euro. Der Nettogewinn stieg zugleich auf 1,52 Milliarden Euro nach 1,19 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Ergebnisentwicklung unter anderem von höheren Absatzzahlen in Europa und den USA, einer robusten Entwicklung bei Mercedes-Benz Financial Services sowie dem Van-Geschäft gestützt. Auch fortgesetzte Kostendisziplin und Effizienzmaßnahmen hätten dazu beigetragen. Gleichzeitig verwies Mercedes-Benz auf Belastungen durch Währungseffekte sowie ein schwierigeres Marktumfeld in China. Das bereinigte operative Ergebnis des Konzerns lag im dritten Quartal unter dem Vorjahreswert.
Seit Juni 2026 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seine globalen Produktivitätsmaßnahmen mit besonderem Fokus auf die deutschen Standorte weiter verschärft. In den ersten neun Monaten des Jahres investierte Mercedes-Benz rund 6,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung sowie 2,9 Milliarden Euro in Sachanlagen. Zudem treibt der Konzern den Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiter voran. Mit dem System „PLM.AI“ will Mercedes-Benz Entwicklungsprozesse stärker vernetzen und beschleunigen.
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