Montag:
Zum Wochenauftakt richtet sich der Blick vor allem auf die Konjunkturseite. In Japan werden die endgültigen Frühindikatoren veröffentlicht, in Deutschland steht mit dem Ifo-Geschäftsklima einer der wichtigsten Stimmungsindikatoren des Monats an. Aus den USA folgen mit dem Chicago Fed National Activity Index und dem Dallas-Fed-Index weitere Hinweise auf die Verfassung der Wirtschaft. Auf Unternehmensseite rückt Verizon mit den Zahlen zum dritten Quartal in den Fokus.
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Dienstag:
Am Dienstag nimmt die Berichtssaison deutlich Fahrt auf. In Europa stehen unter anderem Novartis und Beiersdorf im Fokus. In den USA folgen unter anderem Coca-Cola, PayPal, Boeing und nachbörslich Visa. Entsprechend breit dürfte das Spektrum möglicher Impulse ausfallen von Pharma und Konsum bis hin zu Zahlungsdienstleistern und Industrie. Konjunkturseitig dürften vor allem das französische Verbrauchervertrauen, die spanische Arbeitslosenquote, die Geldmenge M3 in der Eurozone sowie in den USA die Auftragseingänge langlebiger Güter, das Verbrauchervertrauen und die Neubauverkäufe besondere Beachtung finden.
Mittwoch:
Zur Wochenmitte verdichtet sich die Nachrichtenlage weiter. Auf Unternehmensseite rücken mit UBS und Deutsche Bank zwei große europäische Finanzhäuser in den Mittelpunkt. Daneben berichten unter anderem BASF und Mercedes-Benz. Am Abend dürfte der Fokus in den USA vor allem auf den Zahlen von Alphabet und Microsoft liegen, die als wichtige Gradmesser für Werbemarkt, Cloud-Nachfrage und Investitionsdynamik im Technologiesektor gelten. Konjunkturseitig stehen in Deutschland das NIM-Konsumklima, in den USA der EIA-Ölbericht sowie vor allem der Zinsentscheid der US-Notenbank im Fokus. Die Fed dürfte damit den Takt für die zweite Wochenhälfte entscheidend mitbestimmen.
Donnerstag:
Auch am Donnerstag bleibt der Kalender dicht gefüllt. In Europa berichten unter anderem Société Générale, Volkswagen, Adidas und Shell, während Intel mit ihren Quartalszahlen für Aufmerksamkeit sorgen dürften. Gerade die Mischung aus klassischen Zyklikern, Finanzwerten und großen US-Technologiekonzernen macht den Tag für die Märkte besonders relevant. Auf der Makroseite stehen mit dem US-BIP für das dritte Quartal, den privaten Einkommen und Ausgaben, der vorläufigen PCE-Kernrate sowie den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe mehrere zentrale Veröffentlichungen an. In der Eurozone rücken zusätzlich Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen sowie der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank in den Fokus.
Freitag:
Zum Wochenschluss richtet sich der Blick zunächst nach Japan. Dort stehen in der Nacht neben dem Zinsentscheid der Bank of Japan auch Inflations-, Arbeitsmarkt- und Produktionsdaten auf dem Kalender. In Europa folgen die ersten BIP-Schätzungen für Frankreich, Spanien, Österreich, die Niederlande, Italien und die Eurozone. In Deutschland stehen zudem die Arbeitslosenzahlen sowie die vorläufigen Verbraucherpreise im Fokus. Aus den USA kommt mit dem Beschäftigungskostenindex ein wichtiger Kostenindikator hinzu. Auf Unternehmensseite dürften vor allem BP in Europa sowie Chevron und AbbVie in den USA im Blick stehen. Damit endet die Woche mit einer dichten Mischung aus Geldpolitik, Wachstumsdaten, Inflationssignalen und Unternehmenszahlen.
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