SpaceX hat in seinem gestern veröffentlichten Quartalsbericht für das dritte Quartal 2026 ein deutliches Wachstum ausgewiesen. Der Umsatz erreichte laut Unternehmensangaben rund 14,6 Mrd. US-Dollar und lag damit klar über dem Vorjahreswert von etwa 5,6 Mrd. US-Dollar. Das operative Ergebnis belief sich auf ungefähr 2,8 Mrd. US-Dollar, nachdem im Vergleichszeitraum noch ein operativer Verlust von rund 0,3 Mrd. US-Dollar angefallen war. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von etwa 4,4 Mrd. US-Dollar. Als wichtigste Wachstumstreiber nannte das Unternehmen das Segment „Super Intelligence“ sowie das weiter wachsende Connectivity-Geschäft.
Im Detail stiegen die Erlöse im Bereich „Super Intelligence“ auf rund 7,6 Mrd. US-Dollar, während das Connectivity-Segment etwa 5,2 Mrd. US-Dollar beisteuerte. Die Zahl der Starlink-Consumer-Abonnenten lag zum Quartalsende bei ungefähr 13,6 Millionen. Im Raumfahrtgeschäft verwies SpaceX auf die erste umsatzwirksame Starship-Mission, bei der 26 Starlink-V3-Satelliten transportiert wurden. Gleichzeitig blieb der Investitionsbedarf hoch: Die gesamten Sachinvestitionen summierten sich im Quartal auf rund 19,6 Mrd. US-Dollar, davon entfielen etwa 16,4 Mrd. US-Dollar auf den Ausbau der SI-Infrastruktur. Zudem hob das Unternehmen den im August abgeschlossenen Zukauf von Cursor hervor, der seit Vollzug laut Bericht rund 0,6 Mrd. US-Dollar zum Konzernumsatz beigetragen hat. Doch all das wich in den Augen der Welt in den Hintergrund, da Musk bekannt gab die Möglichkeit einer Fusion zwischen Tesla und SpaceX zu prüfen.
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(Quelle: HSBC)