Gestern Abend berichtete nicht nur Nvidia seine aktuellen Quartalszahlen, sondern auch der Cybersecurity-Konzern CrowdStrike. Zwar wird das Unternehmen vom Schwergewicht Nvidia in den Schatten gestellt, doch ein genauerer Blick lohnt sich dennoch. Der Gründer und Geschäftsführer George Kurz spricht von einem „außergewöhnlichen“ zweiten Quartal. Das Unternehmen ist insbesondere im Zeitalter von KI für Anleger interessant, weil ihr Geschäft unter anderem daraus besteht, KI für Unternehmen verfügbar und effektiv nutzbar zu machen. Nicht zuletzt als Schnittstelle zwischen Entwicklung und Anwendung von KI profitierte das Unternehmen besonders vom derzeitigen Boom. Mit einem Umsatz von 1,17 Milliarden US-Dollar konnte ein Wachstum von 21 Prozent erzielt werden. Wesentlich besorgniserregender für Anleger könnte jedoch der Nettogewinn sein. Dieser fiel innerhalb eines Jahres von etwa plus 47 Millionen US-Dollar auf minus 77,7 Millionen US-Dollar. Nichtsdestotrotz zeigt sich der CFO Podbere stolz auf das Ergebnis und weist auf den neuen Free Cashflow-Rekordwert von 284 Millionen US-Dollar hin.
Die Börse reagierte jedoch negativ auf den Unternehmensbericht und bestrafte die Aktie mit einem Sturz von etwa 3 Prozent.
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Crowdstrike Holdings Inc. |
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