22 Juli 2020

Corona-Krise setzt Coca-Cola und Novartis zu

Umsatz- und Gewinneinbruch - damit warten Coca-Cola und Novartis im zweiten Quartal auf. Der US-Getränkekonzern leidet besonders unter einem Nachfrageausfall der Gewerbekunden wie Restaurants oder Bars aufgrund der Corona-Krise. Beim Schweizer Pharmakonzern sorgten Vorzieheffekte für einen Umsatz- und Gewinnrückgang.
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Das Wichtigste zu Coca-Cola und Novartis vorab:

  • Coca-Cola wagt immer noch keine Jahresprognose aufgrund der Corona-Krise
  • Novartis spürt Nachfragerückgang von Medikamenten

Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen haben das Geschäft des Coca-Cola-Konzerns im zurückliegenden Quartal belastet. Das Unternehmen verzeichnete nach eigenen Angaben einen Umsatzrückgang sowie einen Ergebniseinbruch. Aber bereits im Verlauf des Dreimonatszeitraums hätte sich die Situation gebessert. Laut Coca-Cola sank der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 7,15 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sackte um rund ein Drittel auf 1,78 Milliarden Dollar ab.

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Coca-Cola

 

Der US-Getränkekonzern verwies als Grund auf die weltweiten Schließungen von Restaurants, Bars, Theatern und den Ausfall von Sportveranstaltungen infolge der Coronavirus-Pandemie. Den teilweisen Nachfrageausfall von Seiten der gewerblichen Kunden hätte der Konsum des Privatbereichs nicht ausgleichen können. Coca-Cola zufolge hat sich die Situation mit dem Zurückfahren von Lockdown-Maßnahmen bereits wieder gebessert. Eine Jahresprognose wagt der Konzern dennoch nicht.

Diese traut sich Novartis nach dem Abschluss des zweiten Quartals zu. Das Schweizerische Pharmaunternehmen peilt für dieses Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs im mittleren einstelligen Bereich und beim Gewinn einen niedrigen zweistelligen Zuwachs an. Zuvor hat der Konzern für das zweite Quartal einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 1 Prozent gemeldet, der Reingewinn sank von 2,1 Mrd. auf 1,9 Mrd. Franken.

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Novartis

 

Den größten Umsatzbeitrag lieferte die Pharmasparte, allerdings sanken die Umsätze in dem Bereich ebenfalls um 1 Prozent, weil die Nachfrage nach Medikamenten gesunken ist. Zahlreiche Patienten hatten im ersten Quartal Hamsterkäufe getätigt, die im zweiten Quartal ausgefallen sind. Außerdem sind in der Corona-Krise aus Sorge vor Ansteckungen viele Patienten nicht mehr zum Arzt gegangen und haben den Nachfrageausfall im zweiten Quartal beschleunigt. Hiervon waren Produkte aus der Augenheilkunde und aus der Dermatologie besonders betroffen.

 

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