04 Juni 2020

Lufthansa fliegt tiefrot - TUI einigt sich mit Boeing

Die Aussicht auf milliardenschwere Hilfen vom Staat stützt derzeit den Aktienkurs der Lufthansa. Der Konzern kämpft mit den Folgen der Corona-Krise. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, wie hart die Pandemie die Kranich-Airline getroffen hat. Dagegen kann TUI seine ebenfalls schwierige Situation etwas verbessern und bekommt von Boeing eine Entschädigung.
September
29
September
22
September
17
September
11
11.09.2020 | 12:30
Ölpreis gerät unter Druck
September
10
September
08
September
03
August
27

Das Wichtigste zur Lufthansa und TUI vorab:

  • Lufthansa stürzt im ersten Quartal tief ins Minus
  • TUI einigt sich mit Boeing auf Schadensersatz

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben die Deutsche Lufthansa und TUI schwer getroffen. Zum Jahresauftakt stürzte die Lufthansa im ersten Quartal tief in die roten Zahlen. Der Kranich-Airline zufolge belief sich der Verlust auf 2,1 Milliarden Euro nach einem Minus von 342 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Hier finden Sie Produkte auf
Deutsche Lufthansa

 

Die praktisch zum Erliegen gekommene Reisetätigkeit sowie zahlreiche Wertminderungen belasteten dem Konzern zufolge dabei besonders. So nahm das Unternehmen beispielsweise Wertberichtigungen von 266 Millionen Euro auf stillgelegte Flugzeuge vor sowie in Höhe von 57 Millionen Euro auf die Billigflugtochter Eurowings.

Der Umsatz lag weiteren Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal bei 6,4 Milliarden Euro und damit rund 18 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Allein im März musste die Lufthansa einen Einbruch von 47 Prozent verzeichnen. Für neuen Schwung sollen nun Staatshilfen von rund neun Milliarden Euro sorgen, auf die sich das Unternehmen mit der Bundesregierung jüngst verständigt hatte.

Boeings 737-Max-Desaster hat sich auch negativ auf den Reisekonzern TUI ausgewirkt. Allein im vergangenen Jahr sind zusätzliche Kosten für TUI von fast 300 Millionen Euro entstanden. Der Reisekonzern verlangt deshalb Kompensation vom US-Flugzeugbauer - und bekommt diese nun offenbar auch. Die beiden Unternehmen haben sich auf einen Ausgleich für den entstandenen finanziellen Schaden verständigt. Die von Boeing zu zahlende Summe sei aber unklar. Sie soll jedoch einen erheblichen Teil des Schadens abdecken. TUI soll darüber hinaus ein Guthaben für künftige Bestellungen erhalten.

Hier finden Sie Produkte auf
TUI

 

Bei zwei Abstürzen von 737-Max-Maschinen binnen weniger Monate waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden verhängten daraufhin ein weltweites Flugverbot für das Modell. Boeing kämpft seitdem mit den Folgen und verzeichnet immer noch Orderstornierungen. Allerdings produziert der US-Flugzeugbauer die 737-Max wieder.

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.