29 Juli 2020

Lufthansa und Fraport belastet - Reisefieber ist noch nicht ausgebrochen

Ferienzeit ist Reisezeit, aber das Flugzeug nutzen viele deutsche Urlauber in diesem Sommer bisher nicht dafür. Wie im Mai fällt auch im Juni das Passagieraufkommen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr verschwindend gering aus. Vor allem interkontinental bremst die Coronavirus-Pandemie.
Juli
23
Juli
14
14.07.2020 | 12:30
Gold und Silber gefragt
Juli
10
Juli
03
03.07.2020 | 10:50
Ölpreis auf dem Vormarsch
Juli
02

Das Wichtigste zu Fraport und Lufthansa vorab:

  • Fraport will Verlängerung des Kurzarbeitergeldes
  • Lufthansa wird in Deutschland bald mehr Konkurrenz spüren

Der deutsche Luftmarkt setzt seine Erholung im Juni zwar fort. Das Passagieraufkommen liegt nach Angaben des Flughafenverbands (ADV) dabei aber nach wie vor auf einem verschwindend niedrigen Niveau - verglichen mit dem Vorjahreswert und nach wie vor aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.

Trotz der beginnenden Sommerferien und der Lockerung der Reisewarnungen in Europa waren demnach im Juni nicht nur leicht mehr Reisende in Flugzeuge gestiegen als im Mai. Laut ADV lag das Passagieraufkommen an allen deutschen Flughäfen zusammen im Juni nur bei 1,48 Millionen. Das entspricht lediglich 6,3 Prozent des Vorjahreswertes. Im Mai hatte der Verband sogar nur 2,1 Prozent des Wertes von Mai 2019 gezählt.

"Die Nachfrage entwickelt sich noch verhalten", hieß es von Seiten des ADV. Dabei habe sich der Interkontinentalverkehr noch langsamer erholt als Inlands- und Europaflüge. Die Gründe dafür sieht der Verband bei den nach wie vor bis zum 31. August geltenden Reisewarnungen für Drittstaaten sowie dem Infektionsgeschehen an wichtigen Reisezielen wie den USA.

Hart getroffen sind daher Flughafenbetreiber, Flugzeughersteller und Fluglinien. Wie dramatisch die Situation ist, wird an den Zahlen von Fraport deutlich. Laut Unternehmensangaben hat der Flughafenbetreiber für die Hälfte seiner Belegschaft keine Beschäftigung über die nächsten 1,5 Jahre. Daher fordert Fraport-Chef Stefan Schulte eine Verlängerung der Kurzarbeit bis in den Sommer 2022 hinein. Die Krise in der amerikanischen Luftfahrtbranche spitzt sich ebenfalls zu. Nach United Airlines schickt auch American Airlines Mitarbeiter in den Zwangsurlaub. Betroffen sind 25.000 der rund 130.000 Mitarbeiter. Entlassungen sind vorerst bis Ende September aber nicht geplant.

Hier finden Sie Produkte auf
Fraport

 

Bei der Lufthansa ist die Situation trotz der Milliardenhilfen von der Bundesregierung ebenfalls angespannt und nun will der irische Billigflieger die Kranichlinie auf dem Heimatmarkt angreifen. Das bedeutet, dass Ryanair für frei gewordene Start- und Landerechte hierzulande mitbieten wird. Im Zuge des Rettungspakets für die Lufthansa muss der Konzern 24 Slots in Frankfurt und München an Wettbewerber abgeben.

Hier finden Sie Produkte auf
Deutsche Lufthansa

 

Fast 32 Jahre lang gehörte die Aktie der Lufthansa zum DAX®. Am 22. Juni musste sie nun ihren Platz für die Deutsche Wohnen räumen. Wie das funktioniert und wie der DAX® überhaupt berechnet wird, darüber referiert Julius Weiß morgen am Donnerstag, den 30. Juli 2020 um 15:00 Uhr. Er geht ebenfalls darauf ein, was Sie bei Produkten auf den DAX® beachten sollten.

Für das Webinar ist keine vorherige Anmeldung notwendig. Einfach morgen um 15:00 Uhr einloggen und dabei sein!

Hier finden Sie direkt zum Webinar - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zum Webinar

 

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.