Der Münchener Chipkonzern Infineon Technologies steht zum Wochenstart gleich aus mehreren Gründen im Blickpunkt der Anleger. Rückenwind kommt weiterhin aus dem insgesamt hohen Bedarf an Halbleitern, der zuletzt auch durch den starken Fokus vieler Unternehmen auf KI-Anwendungen zusätzlich befeuert wurde. Diese Entwicklung wurde Anfang Mai durch die vorgelegten Quartalszahlen untermauert: Infineon berichtete dabei über ein Umsatz- und Gewinnwachstum.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Aktivitäten jenseits des Kerngeschäfts voran. Über einen ausgeschriebenen Wettbewerb sucht Infineon weltweit nach jungen Deep-Tech-Unternehmen, die Technologien für humanoide Roboter entwickeln. Ziel ist es, sich gemeinsam mit Venture-Capital-Investoren Zugang zu diesem Zukunftsmarkt zu verschaffen und potenzielle Innovationsfelder frühzeitig zu erschließen.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt Infineon durch eine Entscheidung in einem bedeutenden Rechtsstreit in den USA: Das Unternehmen konnte einen Patentstreit rund um die Galliumnitrid-Technologie (GaN) für sich entscheiden. GaN gilt als wichtige Schlüsseltechnologie für Stromversorgungssysteme, etwa in Rechenzentren, Solaranlagen, Elektrofahrzeugen und Industrieanlagen. Infineon besitzt in diesem Zusammenhang weitreichende Patente und ein besonders breites Portfolio in diesem Bereich. Der chinesische Wettbewerber Innoscience, dem eine Patentverletzung vorgeworfen wurde, unterliegt infolgedessen einem Import- und Verkaufsverbot.
Am Markt spiegelte sich die Nachrichtenlage zuletzt in einer deutlichen Kursbewegung wider: In der vergangenen Woche legte die Infineon-Aktie rund 7 % zu. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf knapp 85 %.
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(Quelle: HSBC)