Montag:
Zum Wochenauftakt stehen in Deutschland die Auftragseingänge der Industrie für Mai im Mittelpunkt. Sie gelten als wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Produktion in den kommenden Monaten. In der Eurozone richtet sich der Blick gleich auf mehrere Stimmungs- und Preisdaten: Das Sentix-Investorenvertrauen für Juli liefert Hinweise auf die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer, während die Erzeugerpreise für Mai Aufschluss über den Preisdruck auf vorgelagerten Produktionsstufen geben. Ergänzend werden die Einzelhandelsumsätze in Europa für Mai veröffentlicht, die als Indikator für die Konsumnachfrage in der Eurozone dienen. In den USA wird zudem der ISM-Einkaufsmanagerindex (EMI) für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Da Dienstleistungen einen großen Teil der US-Wirtschaft ausmachen, kann der Index Hinweise auf die aktuelle Dynamik und die Stimmung in diesem Bereich liefern.
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Dienstag:
Am Dienstag werden in Japan die Ausgaben privater Haushalte für Mai veröffentlicht und geben damit einen Einblick in die Konsumdynamik. In Europa stehen die französische Handelsbilanz sowie die deutsche Industrieproduktion (jeweils Mai) im Fokus. Letztere ist ein zentraler Baustein zur Einschätzung der konjunkturellen Lage im verarbeitenden Gewerbe. In den USA liefert der ADP-Bericht zum Arbeitsmarkt einen Hinweis auf die Beschäftigungsentwicklung im privaten Sektor. Zusätzlich wird die US-Handelsbilanz für Mai veröffentlicht, die Rückschlüsse auf die Außenhandels Dynamik zulässt.
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| S&P 500® |
Mittwoch:
Auf makroökonomischer Seite veröffentlicht Frankreich Daten zur Leistungsbilanz. In den USA werden die Großhandelslagerbestände gemeldet, die Hinweise auf die Lagerzyklen und damit auf die kurzfristige Produktions- und Nachfragesituation geben können. Ergänzend werden die Konsumentenkredite veröffentlicht, die Aufschluss über die Kreditaufnahme der privaten Haushalte und damit über die Konsumfinanzierung liefern. Darüber hinaus rücken die FOMC Meeting Minutes in den Fokus: Das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed kann Hinweise darauf geben, wie die Mitglieder die Inflations- und Konjunkturlage einschätzen und welche Argumente für den weiteren geldpolitischen Kurs ausschlaggebend waren. Entsprechend könnte die Veröffentlichung Impulse für Zins- und Währungsmärkte liefern.
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| Dow Jones Industrial Average® |
Donnerstag:
Am Donnerstag rücken mehrere Unternehmensereignisse in den Vordergrund: Südzucker und PepsiCo legen ihre Quartalszahlen vor. Zudem findet die Hauptversammlungen der Fielmann Group AG statt. Auf der Datenseite werden in China der Erzeugerpreis- und Verbraucherpreisindex für Juni veröffentlicht, die als Indikator für den Preisauftrieb in der Industrie und für Endverbraucher gelten. Deutschland berichtet außerdem seine Handelsbilanz für Mai. In den USA liefern die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe einen zeitnahen Hinweis auf die Lage am Arbeitsmarkt.
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| Südzucker | Fielmann Group AG | Pepsico Inc. |
Freitag:
Zum Abschluss der Woche steht in Japan die Veröffentlichung der Erzeugerpreise für Juni an, die Hinweise auf den Preisdruck in der Industrie liefern kann. In Deutschland wird zudem der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) veröffentlicht, der als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung gilt. In Europa wird außerdem die italienische Industrieproduktion für Mai gemeldet und ergänzt damit das Bild zur konjunkturellen Entwicklung im Euroraum. Zudem treffen sich die EU-Finanzministerinnen und -minister der Eurozone. Solche Zusammenkünfte können Impulse für die Marktstimmung geben, etwa mit Blick auf Fiskalpolitik, Haushaltsfragen oder wirtschaftspolitische Koordination. Auf Unternehmensebene findet die Hauptversammlung der Hornbach Holding statt.
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| Hornbach Holding AG & Co KGaA |
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