Meta und Alphabet stehen nach einem US‑Gerichtsurteil wegen des Designs ihrer Plattformen unter Druck. In einem Verfahren im Zusammenhang mit der Social‑Media‑Nutzung einer jungen Frau wurden beide Unternehmen zu einer Zahlung von insgesamt 6 Mio. US‑Dollar verurteilt - Meta soll rund 70 % der Summe tragen. Im Mittelpunkt standen laut Urteil nicht konkrete Inhalte auf Instagram oder YouTube, sondern die Gestaltung der Plattformen. Kritisiert wurden unter anderem fehlende Sicherheitshinweise für Minderjährige sowie Mechanismen zur Ausspielung von Inhalten und algorithmische Funktionen, die die Nutzerbindung fördern können.
An der Börse reagierten die Aktien deutlich: Meta gab seit dem Urteil um mehr als 8 % nach, Alphabet verlor rund 3 %. Beide Konzerne kündigten an, gegen die Entscheidung in Berufung zu gehen.
Der Fall wird zudem vor dem Hintergrund weiterer Rechtsrisiken beobachtet. Gegen Meta sind rund 2.400 weitere Klagen in 30 US‑Bundesstaaten anhängig, die Verhandlungen sind für August 2026 angesetzt. Sollten sich die jüngsten Entscheidungen in weiteren Instanzen bestätigen, könnten neben zusätzlichen Vergleichszahlungen auch Anpassungen am Plattformdesign erforderlich werden. Beobachter sehen Parallelen zu früheren Massenklagen gegen die Tabakindustrie. Gleichzeitig investiert Meta derzeit zweistellige Milliardenbeträge in Künstliche Intelligenz, wodurch Fragen zur künftigen Cashflow‑Entwicklung zusätzlich in den Fokus rücken.
Wie stark Umsatz und Wachstum durch die KI‑Offensive möglichen Strafzahlungen und Restrukturierungskosten entgegenwirken können, wird sich im weiteren Jahresverlauf zeigen.
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(Quelle: HSBC)