Montag:
In den USA beginnt am Montag das Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank mit den G-20-Finanzministern und -Finanzministerinnen sowie Zentralbanken und Experten. Über mehrere Tage werden globale Wirtschaftsfragen diskutiert. Das Zusammentreffen kann sich auf Wechselkurse und globale Märkte auswirken. Die Veröffentlichung von Daten zu den Wiederverkäufen bestehender Häuser in den USA liefert einen Hinweis auf die Stärke des Immobilienmarktes. Zudem berichten in der kommenden Woche mehrere Unternehmen der Finanzbranche ihre Geschäftsergebnisse. Zum Einstieg in die Berichtswoche des US-Finanzsektors veröffentlicht die Goldman Sachs Group ihre Quartalsergebnisse.
| Produkte auf |
| Goldman Sachs Group Inc. |
Dienstag:
Am Dienstag legt China seine Importe und Exporte auf Jahressicht sowie die daraus gezogene Handelsbilanz offen. Auf amerikanischer Seite wird der Erzeugerpreisindex für das Jahr sowie den Monat veröffentlicht. Dieser berechnet die durchschnittlichen Preisveränderungen von Rohstoffen und Industrieprodukten und ermöglicht eine Unterscheidung zwischen langfristigen und kurzfristigen Schwankungen. Zusätzlich wird die durchschnittliche Änderung der Beschäftigungen in den USA von Automatic Data Processing Inc. (ADP) offengelegt. Grundsätzlich kann ein höherer Wert das Wirtschaftswachstum unterstützen. Während diese makroökonomischen Daten Hinweise für den Zustand der US-Wirtschaft liefern, rückt die Performance einzelner Finanzdienstleister in den Fokus. Dabei geben BlackRock Funding Inc., JP Morgan Chase & Co. sowie Wells Fargo & Co einen Einblick in ihre Quartalsergebnisse. Dazu berichtet auch das US-Pharmaunternehmen Johnson & Johnson seine Geschäftsergebnisse.
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| BlackRock Funding Inc. | JP Morgan Chase & Co. | Wells Fargo & Co. | Johnson & Johnson |
Mittwoch:
Zur Wochenmitte wird die Berichterstattung der Quartalszahlen innerhalb der Finanzbranche von der Bank of America sowie Morgan Stanley erweitert. Abseits der Finanzdienstleister veröffentlicht der niederländische Halbleiterproduzent ASML seine Geschäftszahlen. Die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt, Fraport AG, gibt des Weiteren Einblicke in die Zahlen seines Verkehrsaufkommens für das abgelaufene Quartal. Für die Eurozone veröffentlicht Eurostat den Index der Industrieproduktion, der einen Hinweis auf die Stärke des verarbeitenden Gewerbes liefert. Frankreich ergänzt dies mit seinem Verbraucherpreisindex als Schlüsselindikator für die Inflation und das Kaufverhalten. Auf amerikanischer Seite fasst das Beige Book der US-Notenbank Fed die aktuelle Lage der US-Wirtschaft durch Umfragen unter anderem mit Ökonomen und Geschäftskontakten zusammen.
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| Bank of America Corp. | Morgan Stanley Inc. | ASML Holding N.V. | Fraport AG |
Donnerstag:
Am Donnerstag folgt die Veröffentlichung sowohl von der Kerninflationsrate auf Jahres- und Monatsbasis als auch des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) der Eurozone. Die Kernrate soll einen klaren Blick auf den zugrunde liegenden Inflationstrend ermöglichen, indem sie volatilere Komponenten, wie Energie und Lebensmittel, ausklammert. In den USA liefern die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung einen zeitnahen Hinweis auf den US-Arbeitsmarkt. Darüber hinaus werden die Daten der Industrieproduktion, die bereits am Mittwoch für die Eurozone offengelegt wurden, für die USA und Großbritannien auf Monatsbasis berichtet und ermöglichen somit einen direkten Vergleich der Wirtschaftsräume. Zusätzlich wird das Bruttoinlandsprodukt in Großbritannien gemessen. In China werden ebenfalls die Daten der Industrieproduktion und des Bruttoinlandsproduktes auf Jahressicht erwartet. Mit dem Streaming-Anbieter Netflix, der Bank of New York Mellon und dem Aluminiumproduzenten Alcoa präsentieren am Donnerstag drei Unternehmen verschiedener Branchen ihre Geschäftszahlen.
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| The Bank of New York Mellon | Netflix Inc. | Alcoa Corp. |
Freitag:
Zum Abschluss der Handelswoche richtet sich am Freitag die Aufmerksamkeit auf die Handels- und Leistungsbilanz der Eurozone, die einen Aufschluss über die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Vergleich gibt. Während die Handelsbilanz den Austausch von Waren misst, umfasst die Leistungsbilanz unter anderem auch Dienstleistungen und Zinszahlungen. Das im S&P500® gelistete Unternehmen State Street sowie der weltweit führende Automobilzulieferer Autoliv gewähren vor dem Wochenende Einblicke in ihre Ergebnisse des vergangenen Quartals.
| Produkte auf | |
| State Street | Autoliv |
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