Nicht nur der Generikabereich, sondern der Pharmasektor insgesamt hat deutlichen Gegenwind. Umso mehr versuchen u.a. Roche, Sanofi oder Eli Lilly, sowie der Schweizer Riese Novartis, das Geschäft in den Emerging Markets weiter voranzutreiben. Des Weiteren gehören sowohl Novartis, als auch der US-Konzern Pfizer, Stada oder der französischen Firma Sanofi zu den Unternehmen mit den größten Generikaumsätzen weltweit. Die Generikasparte Sandoz von Novartis hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang von fünf Prozent verbucht, und so zu einem Rückgang der Konzernerlöse um zwei Prozent auf 12,2 Mrd. Dollar beigetragen. Vorstandschef Joe Jimenez will aber das Unternehmen im nächsten Jahr auf den Wachstumskurs zurückführen und setzt dazu auf neue Präparate, wie das Herzmedikament Entresto. Auch Sanofi bekam im vergangenen Quartal den Preisdruck in den USA zu spüren, wodurch die Einnahmen der Diabetes-Sparte deutlich gesunken sind. Weil es aber im Geschäft mit Impfstoffen und bei der Biotech-Tochter Genzyme gut lief, hat Sanofi-Chef Olivier Brandicourt die Gewinnprognose für das Gesamtjahr sogar angehoben.
Je nachdem, ob die Firmen gute oder schlechte Testergebnisse, oder die Zulassung eines Medikamentes melden, kommt es zu deutlichen Kursausschlägen. Insgesamt entscheidet also hauptsächlich die Pipeline, welche Aktien künftig zu den Gewinnern oder zu den Verlierern gehören werden.
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