Die ASML-Aktie hat sich nach dem deutlichen Rückgang vom Vortag spürbar stabilisiert. Nachdem der niederländische Chipausrüster im Zuge eines neuen US-Gesetzesentwurfs zu China-Exporten gestern zwischenzeitlich um rund 4% nachgab, drehte der Titel wieder nach oben und konnte sich bis heute Nachmittag zeitweise um bis zu 8,1% erholen.
Hintergrund ist ein neuer US-Gesetzesentwurf für weitere Exportbeschränkungen bei Halbleitertechnologien gegenüber China. Nach bereits umfassenden Kontrollen, die Chinas Eigenversorgung mit Chips bremsen sollen, zielt der sogenannte „MATCH Act“ darauf ab, verbleibende Lücken zu schließen. Im Fokus stehen dabei Maschinen, die für die Halbleiterproduktion zentral sind. ASML liefert bislang ältere Anlagen nach China, die für weniger komplexe Chips eingesetzt werden können. Sollte der Gesetzesentwurf diese Exporte künftig ebenfalls unterbinden, könnten sich daraus mittelfristig Belastungen für Umsatz und Gewinn ergeben. ASML rechnet bereits selbst damit, dass der Umsatzanteil aus China im Jahr 2026 sinken dürfte.
Gleichzeitig bleibt die technologische Position von ASML ein wichtiger Faktor: Bei EUV-Lithografieanlagen nimmt das Unternehmen derzeit eine monopolistische Stellung ein, da es aktuell keine vergleichbaren Alternativen gibt. Für 2027 ist zudem eine neue Systemgeneration angekündigt, die den technologischen Vorsprung weiter ausbauen soll. Mit der Modellerweiterung könnten auch Preisanpassungen einhergehen, was grundsätzlich zusätzliche Umsatzimpulse ermöglichen würde.
Welcher der gegenläufigen Einflüsse – politische Einschränkungen auf der einen Seite und technologische Stärke sowie Nachfrageimpulse auf der anderen – stärker ins Gewicht fällt, dürfte sich mit dem Q1-Update am 15. April klarer abzeichnen. Dann wird ASML voraussichtlich auch die Chancen und Risiken aus Unternehmenssicht einordnen.
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(Quelle: HSBC)