20 Juli 2018

Ölmarkt mit neuen Vorzeichen?

Am Ölmarkt zeichnet sich ein Gezeitenwechsel ab. Die OPEC und ihre Verbündeten wollen ihre Produktionskürzungen aufheben, gleichzeitig prognostiziert die Internationale Energiebehörde eine schwächere globale Ölnachfrage für den Rest des Jahres. Eine Kombination, die den Ölpreis wieder belasten könnte.
November
14
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11

Nachdem der Ölpreis Anfang Juli auf das höchste Niveau seit Herbst 2014 geklettert war, korrigierte er anschließend. Mit dem Kursrückgang reagiert der Ölmarkt auf das Vorhaben der OPEC und Nicht-Mitgliedsstaaten wie Russland, die sich beim „OPEC+“-Treffen am 22. Juni in Wien auf eine Erhöhung um eine Mio. Barrel pro Tag geeinigt hatten. Damit wird die starke Förderkürzung der vergangenen Monate aufgehoben, die den Ölpreis weiter angetrieben hat. Eine Ankündigung aus Russland, kurzfristig auch mehr als die vereinbarte Menge in den Markt zu schießen, hat den Ölpreis zusätzlich abrutschen lassen. Russlands Energieminister Novak hatte sogar eine weitere Produktionsanhebung in Aussicht gestellt.


Hier finden Sie Produkte auf
Brent Crude Future


Der Ölpreis steht aber nicht nur aus diesem Grunde unter Druck. Der Handelsstreit zwischen den USA und vielen anderen Ländern, vor allem China, droht weiter zu eskalieren, wodurch sich die Perspektiven für die Weltwirtschaft eintrüben. Sollte sich das globale Wachstum abkühlen, würde das die Nachfrage nach Öl dämpfen. Für Gegenwind beim Ölpreis sorgt auch die hohe US-Förderung aufgrund des Schieferöl-Booms. Das US-Energieministerium berichtete, dass in den USA in der Vorwoche zum ersten Mal 11 Mio. Barrel täglich gefördert wurden – eine Steigerung von rund zehn Prozent gegenüber dem Jahresende 2017.


Hier finden Sie Produkte auf
WTI Crude Future


Ölreserve anzapfen

Die USA überlegen, in diesem unsicheren Umfeld ihre strategische Ölreserve anzuzapfen, die eigentlich nur bei Ernstfällen wie Naturkatastrophen und Krieg zum Einsatz kommen soll. Zuletzt wurde sie im Jahr 2005 in Anspruch genommen, als der Hurrikan „Katrina“ drohte, die Öl- und Energieversorgung der USA lahm zu legen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, erwägt die amerikanische Regierung, der Reserve bis zu 30 Mio. Barrel zu entnehmen.

Auch die Internationale Energiebehörde (IEA) geht in ihrer aktuellen Prognose von einem leicht gesättigten Markt aus. Ihren Angaben zufolge betrug die globale Ölnachfrage in den ersten sechs Monaten des Jahres 1,5 Mio. Barrel am Tag. Dieser Bedarf soll im zweiten Halbjahr und auch im Folgejahr leicht sinken.



Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.