13 November 2018

thyssenkrupp-Aktie nach erneuter Gewinnwarnung eingebrochen

Deutsche Stahlunternehmen stecken in der Krise. Rückläufige Stahlpreise belasten die Branche. Zuversicht strahlt nur der weltweite Branchenprimus ArcelorMittal aus.
November
12
November
08
November
07
Oktober
31
Oktober
25
Oktober
22
22.10.2019 | 11:30
SAP: Dieser Termin wird wichtig
Oktober
18
18.10.2019 | 11:45
Gold und Silber wieder gefragt
Oktober
17
Oktober
16
Oktober
11
Oktober
08
Oktober
04

Die Krise bei Deutschlands größtem Stahlhersteller thyssenkrupp verschärft sich unter dem neuen Vorstandschef Guido Kerkhoff. Er hat zuletzt erneut eine Gewinnwarnung abgegeben, woraufhin die Aktie eingebrochen ist und am 32-Monats-Tief notiert. Vor allem wegen der Risiken aus Kartellverfahren stellte Kerkhoff für das im September beendete Geschäftsjahr 2017/18 einen Gewinn von lediglich 100 Mio. Euro in Aussicht, gegenüber 271 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Zudem hat der Firmenchef den Ausblick für den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,8 auf 1,6 Mrd. Euro gesenkt. Das Bundeskartellamt ermittelt wegen mutmaßlicher Kartellabsprachen in der Vergangenheit, weshalb der Konzern Rückstellungen bildet.


Hier finden Sie Produkte auf
thyssenkrupp


Zudem bekommt der Stahlgigant weitere Belastungen im Geschäft mit Autoteilen und mit der Aufzugssparte zu spüren. Investoren haben daher Sorgen vor einer weiteren Abkühlung des Wachstums der Weltwirtschaft, was gleichzeitig die Stahlnachfrage weiter dämpfen würde. Das drückt sich auch im Wirtschaftswachstum der Euro-Zone aus, die um lediglich 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen ist. Damit hat sich das Plus im Vergleich zum Vorquartal halbiert. Kopfzerbrechen bereitet Anlegern zudem, dass der Einkaufsmanagerindex für die weltweite Industrie, den die englische Researchfirma IHS Markit veröffentlicht, im Oktober auf das niedrigste Niveau seit fast zwei Jahren gesunken ist.


Salzgitter und Klöckner rutschen ebenfalls ab

Kerkhoff hatte erst Ende Juli, also wenige Wochen nach dem Rücktritt seines Vorgängers Heinrich Hiesinger, die Prognose eingedampft und damit Investoren schockiert. Den Geschäftsbericht legt das Unternehmen am 21. November 2018 vor. Die Nachrichten von thyssenkrupp haben auch das Papier des Wettbewerbers Salzgitter mit nach unten gerissen, es notiert am 16-Monats-Tief. Vom schwierigen Stahlumfeld ist auch ein SDAX®-Wert betroffen, nämlich die Aktie des Stahl- und Metallhändlers Klöckner, die in die Nähe der Fünf-Jahres-Tiefs abgerutscht ist. Investoren befürchten, dass der Rückgang der Stahlpreise das Ergebnis von Klöckner belastet.


Hier finden Sie Produkte auf
Salzgitter Klöckner & Co


ArcelorMittal zählt auf robuste Stahlnachfrage

Ebenso wie die Aktien der drei deutschen Unternehmen ist auch jenes des weltweiten Branchenprimus ArcelorMittal (Börsenwert 22,7 Mrd. Euro) auf Talfahrt, dabei lagen die Ergebnisse für das dritte Quartal laut Reuters weitgehend im Rahmen der Schätzungen der Analysten. Das Unternehmen produziert auch in den USA und profitiert daher von den US-Strafzöllen von 25 Prozent auf Stahl, wodurch die Importe aus China und Europa reduziert werden. Der Konzern sagte, ihm kämen die protektionistischen Maßnahmen insgesamt zugute, weil sie zu Preissteigerungen führen würden. Aufgrund dieser Sondersituation gab sich Finanzchef Lakshmi Mittal zuversichtlich. „Wir sehen weiterhin eine robuste Nachfrage und eine gute Auslastung über all unsere Stahlsegmente hinweg“, sagte der Finanzvorstand. Er bestätigte die Prognose, dass der weltweite Bedarf im laufenden Jahr um zwei bis drei Prozent zulegen werde. Allerdings war der Stahlabsatz von ArcelorMittal im dritten Quartal um 5,5 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal gesunken, wobei Europa mit einem Minus von 7,7 Prozent besonders kräftig nachgegeben hat.


Hier finden Sie Produkte auf
ArcelorMittal


Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.