18 Oktober 2018

Turbulenzen im Halbleitersektor: auch Qualcomm erfasst

Der Halbleitersektor ist viel zyklischer, also konjunkturabhängiger als viele andere Wirtschaftsbereiche. Unternehmen dieses Sektors sind mit vielen Branchen eng verwoben, weil sie zahlreiche Produkte für die Elektronik liefern, insbesondere in der Auto- oder Smartphone-Industrie. Allerdings werden Bestellungen bei den Chipzulieferern schnell gekürzt, wenn es wirtschaftlich schwieriger wird.
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Für Aufsehen hat der jüngste Einbruch des US-Branchenindex Philadelphia Semiconductor Index gesorgt, der fast auf ein 52-Wochen-Tief eingebrochen ist. Für Gegenwind bei den Papieren hat zuletzt eine Nachricht von der Welthandelsorganisation WTO gesorgt. Sie hat gewarnt, dass ein ausgewachsener Handelsstreit zwischen den USA und China die weltweite Wirtschaftsleistung um 1,9 Prozent belasten könne.

Für zusätzlichen Verkaufsdruck war eine enttäuschende Prognose einer US-Chemiefirma verantwortlich. Sie hat vor steigenden Rohstoffpreisen ebenso gewarnt, wie vor einer schwächeren Nachfrage aus China sowie aus der Autoindustrie in den USA und Europa. In dem Umfeld haben Investoren zwischenzeitlich kräftig Zykliker verkauft, vor allem Halbleiteraktien.


Qualcomm liegt im Clinch mit Apple

In diesem Fahrwasser ist das Papier des weltgrößten Herstellers von Smartphone-Chips Qualcomm auf das Niveau vom Jahresanfang eingeknickt. Dazu hat auch die Niederlage des Unternehmens im Patentstreit mit Apple beigetragen. Zwar hat ein Richter der US-Handelskommission ITC entschieden, dass ausgewählte iPhones von Apple ein Patent von Qualcomm verletzen würden. Dennoch hat er sich wegen „Faktoren des öffentlichen Interesses“ gegen eine Strafe für Apple entschieden. Das hat Qualcomm scharf kritisiert. Unabhängig von dieser Entscheidung treibt Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf das organische Wachstum des Unternehmens weiter voran, nachdem er Ende Juli die Übernahme der niederländischen Firma NXP Semiconductors abgesagt hatte.


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Qualcomm


Die Aktie des weltgrößten Herstellers von Mikroprozessoren Intel ist sogar auf ein Acht-Monats-Tief abgerutscht. Dabei hat der Konzern zuletzt angekündigt, er werde seine Investitionen in diesem Jahr um eine Mrd. Dollar auf 15 Mrd. Dollar aufstocken, weil die Nachfrage aus dem PC-Bereich auf den Wachstumskurs zurückgekehrt sei. Auf die Nachricht hin war das Papier des Wettbewerbers Advanced Micro Devices (AMD) eingebrochen, weil Investoren befürchten, dass es AMD schwerer fallen könnte, Marktanteile zu gewinnen. Intel hatte allerdings auch Probleme auf die neue 10-Nanometer-Technologie umzustellen. Je kleiner die Chips sind, umso mehr können aus einem Wafer herstellt werden, was die Halbleiter günstiger macht. Der Konzern wird am 25. Oktober seine Quartalszahlen präsentieren.


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Intel


Der Chiphersteller Infineon wird am 12. November die Ergebnisse für das im September beendete Fiskaljahr 2017/18 vorlegen. Der Autobereich ist mit mehr als 40 Prozent der Konzernerlöse der mit weitem Abstand wichtigste Umsatzlieferant von Infineon. Die Aktie war daher in den vergangenen Monaten ebenso wie viele Papiere aus dem Autosektor auf Talfahrt. Zuletzt hat der Verband der Automobilindustrie VDA darauf hingewiesen, dass der Pkw-Absatz im September in Europa, den USA und China jeweils gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor dem Hintergrund warten Investoren gespannt auf den Ausblick von Infineon.


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Infineon


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