08 November 2018

Vestas, Siemens Gamesa und Nordex – gelingt nun der Befreiungsschlag?

Die Aktien aus der Windenergiebranche hatten in den vergangenen Jahren einen schweren Stand, konnten sich in den vergangenen Monaten aber stabilisieren. Die jüngsten Ergebnisse von Unternehmen aus der Branche zeigen, dass sich auch die operative Situation verbessert. Steht die Branche vor einem Umschwung?
Dezember
13
Dezember
10
Dezember
03
November
29
29.11.2019 | 12:30
Qiagen top – Medigene flop
November
28
November
27
November
26
26.11.2019 | 11:30
Anleger glauben an Gold
November
20
November
14
November
12
November
08
November
07

Nachdem die Vestas-Aktie seit zwölf Monaten überwiegend seitwärts tendiert, hat sie sich nach der jüngsten Ergebnisvorlage deutlich erholt. Zwar war der bereinigte operative Gewinn des dänischen Herstellers von Windkraftanlagen im dritten Quartal um 22 Prozent gesunken und lag damit laut Reuters etwas unter den Schätzungen der Analysten. Doch der Auftragseingang überraschte und kletterte um 25 Prozent auf 3.261 Megawatt (MW) nach oben. Positiv war außerdem, dass gleichzeitig der Preisdruck etwas nachgelassen hat.

„Obwohl der Wettbewerbsdruck in der Branche anhält, haben sich im dritten Quartal im Schnitt die Verkaufspreise stabilisiert“, sagte daher Vorstandschef Anders Runevad. Gleichzeitig stieg der Auftragsbestand mit 23,7 Mrd. Euro auf ein neues Rekordhoch. Runevad hat zudem die bei den Halbjahreszahlen etwas eingedampften Jahresziele für Umsatz und operative Marge bestätigt. Die Branche hat damit zu kämpfen, dass immer mehr Länder die Auftragsvergabe auf Auktionen umstellen, womit die preiswerten Anbieter bevorzugt werden. Die Projektierer geben den Preisdruck an die Hersteller von Windkraftanlagen weiter.

Siemens Gamesa will auf den Wachstumskurs zurückkehren

Einen Tag vor Vestas hatte der Wettbewerber Siemens Gamesa die Zahlen für das im September beendete Geschäftsjahr 2017/18 vorgelegt, woraufhin die Aktie um fast zehn Prozent nach oben gesprungen ist. Vorstandschef Markus Tacke hat zwar eingeräumt, dass der Preisdruck die Ergebnisse noch bis Mitte 2019 belasten werde, allerdings habe es im vergangenen Quartal eine leichte Stabilisierung gegeben. Nachdem der Umsatz im vergangenen Fiskaljahr auf 9,1 Mrd. Euro eingebrochen war, hat Tacke für das laufende Geschäftsjahr einen Erlösanstieg auf 10 bis 11 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Etwa 80 Prozent davon seien bereits durch Aufträge abgedeckt. Die operative Marge solle 7 bis 8,5 Prozent erreichen, gegenüber 7,6 Prozent für das vergangene Fiskaljahr. Wehrmutstropfen sind laut Tacke die höheren Rohstoffkosten sowie die Schwankungen im Geschäft auf den Wachstumsmärkten.

Zuversicht strömt auch der Branchenverband Global Wind Energy Council (GWEC) aus. Er prognostiziert, dass die weltweit installierte Leistung im Jahr 2018 mit 52,9 Gigawatt (GW) auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren wird. 2019 werde es deutlich nach oben gehen auf 57,5 GW und 2020 auf 62,4 GW, womit ein weiterer Meilenstein von 60 GW überschritten werden würde.

Hiesige Anleger warten erst einmal gespannt auf den 13. November, wenn Nordex die Quartalsergebnisse vorlegen wird. Die SDAX®-Firma hat bereits Zahlen zum Auftragseingang bekanntgegeben. Im dritten Quartal war er kräftig auf 974 MW gestiegen.

Hier finden Sie Produkte auf
Nordex

 

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de


Hinweise

Rechtliche Hinweise

Dieses Dokument wurde von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden.

Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden.

Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt.

Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen.

Werbehinweise

Die Basisprospekte sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Durch Eingabe der jeweiligen WKN in das Suchfeld oder über den Reiter „Produkte“ gelangen Sie zu der Einzelproduktansicht. Dort können unter „Downloads“ die entsprechenden Endgültigen Bedingungen zu den einzelnen Produkten, die die für das jeweilige Wertpapier allein geltenden Angebotsbedingungen inklusive der maßgeblichen Emissionsbedingungen enthalten, sowie die relevanten Basisinformationsblätter, abgerufen werden. 

Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.