Die großen Indizes konnten die Erholung der Vorwoche fortsetzen und schlossen auch diese Woche im Plus. Deeskalierende Signale im Nahost-Konflikt ließen die Ölpreise sinken und nährten Hoffnungen auf wirtschaftliche Stabilität. Zudem wurden wichtige makroökonomische Kennzahlen für die USA veröffentlicht und viele Unternehmen konnten im Zuge der fallenden Ölpreise auch an der Börse zulegen.
Globaler Aktienmarkt – DAX® setzt Erholung fort
Die Indizes starteten verhalten in die Woche. Mit Blick auf die vom US-Präsidenten gesetzte Frist am Dienstagabend bewegten sich die Märkte zum Wochenauftakt zunächst nur vorsichtig. Nach Bekanntgabe des zweiwöchigen Waffenstillstands sprangen die Indizes zur Eröffnung am Mittwoch deutlich nach oben und konnten dieses Niveau bis zum Wochenende weitgehend halten. Nach dem Osterfeiertag am Montag stieg der DAX® von Dienstag bis Freitag von 23.181 Punkten auf zwischenzeitlich über 24.000 Punkte. Das Wochenplus von rund 3,6 % ist vor allem auf die Bewegung am Mittwoch (ca. +5 %) zurückzuführen.
Die US‑Indizes zeigten sich sogar noch fester. Der S&P 500® stieg seit der Eröffnung am Montag von 6.587 Punkten auf über 6.800 Punkte zum Wochenschluss. Der Nasdaq‑100® sprang von 24.143 Punkten am Montag auf rund 25.000 Punkte am Freitag. Im gleichen Zeitraum legte der Dow Jones Industrial Average® von 46.472 Punkten auf über 48.000 Punkte zu.
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Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene
Nachrichten zur Lage in Nahost bewegten auch diese Woche die Märkte. Mit der Ankündigung eines vorübergehenden Waffenstillstands kam es zu einer spürbaren Korrektur am Ölmarkt. Vereinzelt durften Öltanker die Straße von Hormus gegen Maut passieren; Verhandlungen zur Öffnung und Wiederaufnahme des regulären Schiffsverkehrs laufen an.
Der Brent‑Ölpreis fiel vom Wochenhoch am Dienstag bei 111 USD wieder knapp unter die Marke von 95 USD. Der WTI‑Ölpreis rutschte im Wochenverlauf ebenfalls wieder unter 100 USD.
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Zentrale konjunkturelle Ereignisse
Aus makroökonomischer Sicht standen in dieser Woche vor allem die USA im Fokus. Neben den Zahlen zum ISM‑Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen sank auch der Michigan Consumer Sentiment Index. Der Core Personal Consumption Expenditures (PCE) Price Index blieb im Vormonat stabil und ging auf Jahressicht leicht um 0,1 % zurück. Zudem wurden verschiedene Verbraucherpreisindizes (CPI) veröffentlicht, die unter anderem zeigen, dass die jährliche Inflationsrate von 2,4 % auf 3,3 % gestiegen ist.
In der Eurozone fiel die Wachstumsrate der Einzelhandelsumsätze auf Jahressicht von 2,0 % auf 1,7 %. In China war zudem ein Rückgang der Inflationsrate (YoY) von 1,3 % auf 1,0 % zu beobachten.
Der Euro konnte gegenüber dem US‑Dollar im Wochenverlauf zulegen und stieg vom Wochenstart bei rund 1,15 auf über 1,17.
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Bedeutende Unternehmensnachrichten
Das im DAX® gelistete Unternehmen Heidelberg Materials verzeichnete über die vergangenen Handelstage bis Freitagmittag ein deutliches Plus. Insbesondere zur Wochenmitte erhöhte sich der Aktienkurs zeitweise um über 10% und legte auch am Freitagvormittag erneut um knapp 5% zu. Damit konnte sich die Aktien von ihrem Tief Mitte März weiter erholen. Als Treiber gelten neben der geopolitischen Entspannung auch Kostenoptimierungen sowie größere Akquisitionen in Nordamerika und Australien.
Die Aktie der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines profitierte am Mittwoch von einem Ölpreisrückgang und starken Quartalszahlen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Quartalsumsatz um rund 13% auf ca. 15,9 Milliarden USD; trotz hoher Treibstoffkosten im März wurde ein Gewinn je Aktie von 0,64 USD erzielt. Nach dem starken Kursanstieg bis zur Wochenmitte gab die Aktie bis Freitagmittag jedoch wieder nach und lag nur noch rund 8,6 % über dem Wochenstart.
Der Halbleiterproduzent Infineon erreichte aufgrund der geopolitischen Entspannungen im Nahost Konflikt am Mittwoch ein Tageshoch von ca. 42,8 EUR. Bis Freitagmittag stieg die Aktie weiter und notierte zeitweise bei 43,5 EUR. Seit Anfang April erhöhte das Münchener Unternehmen zudem seine Preise um bis zu 25% und nutzt damit gezielt die steigende Nachfrage sowie seine starke Marktposition.
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