02 November 2018

Apple, Amazon, Facebook und Alphabet - Enttäuschung bei Zahlenvorlage

Technologie-Aktien hatten in den vergangenen Wochen einen schweren Stand. Die jüngsten Quartalsergebnisse bestätigen die Skepsis der Anleger. Vor allem die Ausblicke sorgen für eine hohe Volatilität in den Aktien.
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16.11.2018 | 12:00
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Mit einem Kurseinbruch reagiert die Apple-Aktie auf die Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen, die am Donnerstag präsentiert wurden. Zwar hat der iPhone-Hersteller im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18, das im September endete, den Umsatz um 20 Prozent auf 62,9 Mrd. Dollar gesteigert und damit die Schätzungen der Analysten laut Bloomberg von 61,4 Mrd. übertroffen, was gleichzeitig auch das fünfte Quartal in Folge mit einem prozentual zweistelligen Erlösplus bedeutet. Allerdings stagnierten die iPhone-Verkäufe mit 46,9 Mio. und verfehlten damit die Erwartungen von 48,4 Mio. Geräten. Weil Kunden kräftig bei teuren Smartphones zugegriffen haben, ist der durchschnittliche Verkaufspreis je iPhone auf 793 Dollar nach oben geschossen und übertraf wie auch die iPhone-Umsätze mit 37,2 Mrd. Dollar damit die Schätzungen bei Weitem.

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Doch der Ausblick enttäuschte. So soll der Umsatz im laufenden Quartal auf lediglich 89 bis 93 Mrd. Dollar steigen. Analysten hatten laut Bloomberg im Konsens aber 92,7 Mrd. Dollar vorhergesagt. Der Ausblick schürt bei Investoren die Sorge, dass die Nachfrage nach iPhones im Weihnachtsquartal unter den Erwartungen liegen könnte. Geschockt reagierten Investoren zudem auf die Nachricht, dass Apple künftig keine Absatzzahlen für Geräte, wie iPhones, iPads und Mac-Computer mehr veröffentlichen wird. Sie seien kein guter Gradmesser für den Unternehmenserfolg, sagte Finanzchef Luca Maestri auf der Analystenkonferenz.

Facebook mit Margeneinbruch

Im Gegensatz zu Apple waren die Zahlen von Facebook sehr durchwachsen. Zwar stieg der Umsatz des sozialen Netzwerks im vergangenen Quartal um 33 Prozent auf 13,73 Mrd. Dollar, allerdings lag der Erlös laut Bloomberg leicht unter den Schätzungen der Analysten von 13,8 Mrd. Dollar. Zudem lag die Zahl der täglich aktiven User deutlich unter den Erwartungen der Finanzprofis. Weil gleichzeitig die Kosten kräftig gestiegen sind, unter anderem um die Pflichten aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) zu erfüllen, ist die operative Marge auf 42 Prozent eingebrochen. Im Vorjahresquartal lag sie noch bei rund 50 Prozent. Vorstandschef Mark Zuckerberg hat zwar versucht Analysten und Investoren zu überzeugen, dass der Konzern noch „riesiges“ Wachstumspotenzial mit z.B. Instagram habe. Dennoch haben eine Reihe von Analysten ihre Kursziele gesenkt - wie etwa jene von Oppenheimer, die nun statt 200 nur noch 185 Dollar erwarten.  

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Aktien von Amazon und Alphabet knicken ein

Das Papier von Amazon ist direkt nach der Präsentation der Ergebnisse am 25. Oktober ebenfalls eingebrochen, hat sich allerdings zuletzt im Fahrwasser des Anstiegs beim S&P 500 deutlich erholt. Der Umsatz des weltgrößten Internethändlers lag im vergangenen Quartal trotz eines kräftigen Zuwachses leicht unter den Schätzungen der Analysten. Zudem waren Investoren über die Prognose besorgt. So soll der Erlös im laufenden Quartal lediglich 66,5 bis 72,5 Mrd. Dollar erreichen, während die Analysten zuvor von 73,8 Mrd. Dollar ausgegangen waren. Investoren befürchten nun eine weitere Abschwächung des Umsatzwachstums. Nachdem es im zweiten Quartal noch bei 39,3 Prozent lag, ist es im dritten Quartal auf 29,3 Prozent zurückgegangen.

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Ebenso wie bei Amazon lag auch der Erlös von Alphabet mit 27,2 Mrd. Dollar leicht unter der Vorhersage der Analysten von 27,3 Mrd. Dollar, woraufhin das Papier eingeknickt ist. Dabei waren die Umsätze auf den eigenen Seiten der Tochter Google, wie zum Beispiel auf YouTube, um insgesamt 22 Prozent gestiegen. Dennoch bedeutet dieses Wachstum gegenüber dem Vorquartal von 26 Prozent eine Abschwächung. Gleichzeitig sind die Investitionen von Alphabet, wie zum Beispiel für Rechenzentren, im dritten Quartal um die Hälfte auf 5,28 Mrd. Dollar nach oben geschossen. Neben höheren Ausgaben kommt noch die Unsicherheit hinzu: Wenige Tage vor der Zahlenvorlage hat Alphabet angekündigt, auf die Milliardenwettbewerbsstrafe der EU zu reagieren. So sollen die Hersteller von Smartphones künftig bis zu 40 Dollar je Gerät für die bislang kostenlosen Google-Apps bezahlen. „Es ist schwierig vorherzusagen, wie das Preismodell akzeptiert werden wird“, sagte deshalb Google-Chef Sundar Pichai auf der Analystenkonferenz.

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